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Ist die Kommunionskerze normalerweise lang und dünn oder klein und dick?

Gruppe Jugendlicher bei ihrer kirchlichen Kommunion

Wie sieht sie optimalerweise aus? Bei der Kommunion soll alles perfekt sein. Dabei gilt es nicht nur die eignen Ansprüche zu erfüllen, sondern auch die der Gemeinde, in der die erste Eucharistiefeier stattfindet. Nicht nur für die Kleidung, die das Kommunionkind trägt, gibt es oft einige Vorgaben zu beachten. Auch die Kommunionkerze muss je nach Pfarrei bestimmte Anforderungen erfüllen. Sie soll nicht nur hübsch aussehen und mit einem passenden Motiv geschmückt sein, sondern auch die richtige Größe haben.

Viele Kirchengemeinden legen nämlich äußerst viel Wert darauf, dass die Kerzen aller derer, die die Kommunion erstmals empfangen, optisch zueinander passen. Oft gibt der Pfarrer deshalb ein spezielles „Thema“ vor, an das du dich bei der Wahl der Symbole halten solltest. Doch wie groß sollte sie nun sein, damit sie bei allen für Zufriedenheit sorgt? Und gibt es neben dem christlichen Symbol noch andere Elemente, mit denen das Licht dekoriert werden sollte? All das erfährst du nun.

Eine große Kommunionkerze soll es sein

Kerzen für die Kommunion sind in der Regel sehr auffällig. Da sie dich und dein Kind auch noch Jahre später an seine Erstkommunion erinnern soll, muss die Kerze über eine entsprechend lange Brenndauer verfügen. Eine solche ist nur dann vorhanden, wenn das gute Stück aus (sehr) viel Wachs besteht.

Grundsätzlich gegeben ist dieses Kriterium natürlich bei langen Lichtern. Da hier der Docht ebenso lang ist, kann das Exemplar aber durchaus etwas dünner sein. So entsteht ein besonders anmutiger Anblick. Wer sich ein kurzes Kommunionlicht wünscht, kommt aber ebenfalls auf seine Kosten. Hier ist es wichtig, ein besonders dickes Modell auszuwählen.

Elegant und anmutend: der dünne und lange Rohling

Wenn du dich in deinem Freundeskreis und bei deinen Verwandten umhörst, wirst du erfahren, dass sehr viele eine lange und dünne Kommunionkerze zu Hause stehen haben. Grund dafür ist, dass das die klassische Form dieser speziellen Kerze ist.

Katholiken setzen sie bereits seit Jahrhunderten bei der ersten Eucharistiefeier ein. Beliebt sind hier puristische und elegante Verzierungen. Einerseits wird so die elegante Wirkung der grazilen Lichter unterstützt. Andererseits gibt das dünne Licht lediglich in der Länge ausreichend Spielraum für die Verzierung.

Mehr Platz für Verzierungen: der kurze und dicke Rohling

Deutlich seltener setzen Kommunionskinder und ihre Eltern auf kurze und dafür deutlich dickere Rohlinge. Ein Grund dafür mag sein, dass jene Kerzen auf den ersten Blick eine nur geringe Brenndauer besitzen. Das stimmt so allerdings nicht. Der Docht des dicken Kommunionlichts ist natürlich deutlich kürzer, als der eines langen Modells.

Der große Durchmesser des Wachses sorgt allerdings dafür, dass das Licht länger auf einer Höhe brennt. Folglich geht die aufwendige Verzierung des Lichts deutlich langsamer verloren und du kannst dich länger über das Meisterwerk freuen.

Hinzu kommt, dass die kurzen und dicken Varianten eine breitere Fläche für Verzierungen bieten. So hast du einen weitaus größeren Spielraum, um deiner Kreativität beim Dekorieren des Exemplars freien Lauf zu lassen.

Der Mittelweg: eine lange und zugleich dicke Kommunionkerze

Brennende Kommunionkerze mit Kreuz und Kelch Motiv

Vielleicht bist du von keiner der beiden oberen Varianten überzeugt und wünschst dir deshalb einen geeigneten Mittelweg. Legt die Kirchengemeinde, bei der die Erstkommunion stattfinden wird, nicht allzu viel Wert auf miteinander übereinstimmenden Kommunionkerzen, kannst du hier nach Lust und Laune wählen.

Als Mittelweg besonders beliebt sind dicke und lange Kerzen. Sie vereinen die Vorteile beider ursprünglichen Varianten miteinander und geben dir den absoluten Gestaltungsspielraum.

Weiter gehts mit der Verzierung: Name und Datum sind ein Muss

Nachdem du dich für einen Rohling entschieden und vielleicht auch schon ein Symbol gefunden hast, das perfekt zu deinem Kind und seiner Erstkommunion passt, gibt es noch eine Kleinigkeit zu erledigen.

In den meisten Gemeinden ist es nämlich üblich, dass das Kommunionlicht nicht nur durch christliche und / oder griechische Symbole geschmückt ist. Auch das Datum der ersten Eucharistiefeier und natürlich der Name des Kommunionkindes gehören hier auf das Erinnerungsstück. Möchtest du auf Nummer Sicher gehen, solltest du allerdings deinen Pfarrer fragen, ob es in deiner Kirchengemeinde üblich ist, beide Daten auf das Wachs zu schreiben.


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